Kommunale Wärmeplanung in Pliezhausen

Wärmeplanung für heute – nachhaltig heizen für morgen!

Steigende Energiepreise machen nachhaltige Heizlösungen und effiziente Warmwasseraufbereitung unverzichtbar. Die kommunale Wärmeplanung zeigt auf, wie Gemeinden lokale Energien besser nutzen, CO₂-Emissionen senken und gleichzeitig Kosten sparen können.

Wärmenetze bieten dabei eine besonders gute Lösung: Sie nutzen erneuerbare Energien effizient und sorgen für eine saubere, verlässliche Wärmeversorgung.

Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern steigert auch die Lebensqualität und macht die Kommune fit für die Zukunft.

Ablauf der kommunalen Wärmeplanung

  1. Analyse des Bestands und Einsparpotenziale des Energiebedarfs

  2. Potenzialanalyse erneuerbare Energien und Abwärme

  3. Entwicklung von Szenarien zur Deckung des künftigen Wärmebedarfs

  4. Ausarbeitung von Maßnahmen der kommunalen Wärmewende

Pliezhausen startet die
kommunale Wärmeplanung

Der Gemeinderat Pliezhausen hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2025 einstimmig beschlossen, die kommunale Wärmeplanung im Jahr 2026 zu erstellen.

Damit erfüllt die Gemeinde die gesetzlichen Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg (KlimaG BW), die eine Wärmeplanung bis spätestens 30. Juni 2028 vorschreiben.

Die Wärmeplanung soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung in Pliezhausen künftig klimafreundlich und effizient gestaltet werden kann.

Zur Finanzierung der Wärmeplanung erhält die Gemeinde vom Land Baden-Württemberg Konnexitätsmittel in Höhe von insgesamt rund 48.700 Euro für die Jahre 2025 bis 2028. Damit werden die Kosten für die Ersterstellung gedeckt.

Grafik: Wärmenetz. Drei Häuser und ein Industriegebäude. Verbunden mit Linien.

Wie sieht der weitere Terminplan aus?

  • Februar 2026: Start der Wärmeplanung
    Wie gehen wir vor? Welche Daten haben und brauchen wir?

  • März 2026: Vorbereitungsphase
    (“Nicht”-)Eignungsprüfung

  • April - Juni 2026: Bestandsanalyse
    Wie viel Wärme wird momentan benötigt und wo? In welchem energetischen Zustand befinden sich die Gebäude? Womit wird geheizt? Welche erneuerbaren Energiequellen werden schon jetzt genutzt?

  • Juli - August 2026: Potenzialanalyse
    Wie sehr kann der Wärmebedarf theoretisch reduziert werden? Welche erneuerbaren Energiequellen sind noch ungenutzt? Welche Gebiete bieten ein Potenzial für Wärmenetze?

  • September - November 2026: Szenarioentwicklung und Umsetzungsstrategie
    Wie können wir eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen? Wie kann man das realistisch umsetzen?

  • Dezember 2026: Projektabschluss
    Feinschliff und Veröffentlichung des kommunalen Wärmeplans

Die Termine für öffentliche Gemeinderatssitzungen werden bekannt gegeben, sobald die Termine bekannt sind.

Weitere Informationen & Downloads:

Was Sie schon immer über die kommunale Wärmeplanung wissen wollten:

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T: 07121 14 32 571

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