Die KlimaschutzAgentur bündelt Kompetenz und Erfahrung

Landesweit vernetzt und doch regional verankert

Die KlimaschutzAgentur bündelt Kompetenz und Erfahrung

Breites Fachwissen zu energetischer Sanierung, Stromsparen und klimafreundlicher Mobilität

Wer sein Gebäude bereits energetisch saniert hat, dem ist die unabhängig arbeitende KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen vielleicht schon ein Begriff. Seit zehn Jahren berät sie Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Unternehmen und Vereine zu klimarelevanten Themen. Die Modernisierung von Gebäuden mit den entsprechenden Fördermöglichkeiten bildet dabei den Schwerpunkt. Die Agentur ist mit ihren sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kein Großkonzern, doch die Ausläufer ihrer Wurzeln reichen weit: Nahezu alle Kreise Baden-Württembergs werden von regionalen Energieagenturen betreut. Sie tauschen sich regelmäßig intensiv aus und arbeiten projektbezogen zusammen. „Das gebündelte Wissen unserer Kollegen addiert sich mit unserer Erfahrung zu einem großen Schatz“, fasst Tobias Kemmler, Geschäftsführer der KlimaschutzAgentur, die Vorteile zusammen. Da bleibt keine Frage unbeantwortet, sei es zu erneuerbaren Energien, Wärmedämmung, Heizungserneuerung oder Mobilität.

Mehr als 30 regionale Energieagenturen agieren auf diese Weise zur Zeit im Land. Die meisten von ihnen erhielten als Startkapital eine Förderung des Landesumweltministeriums in Höhe von 100.000 Euro. Verbunden mit dieser Startfinanzierung war die Forderung, Erstberatungen für Privatleute kostenfrei anzubieten. Die meisten Agenturen kooperieren dazu mit der Verbraucherzentrale. Neben der kostenfreien Erstberatung stehen verschiedene Checks gegen geringe Gebühren zur Auswahl. Ihr Ziel ist immer gleich: Energieverbrauch senken, Kosten sparen, Klimawandel begrenzen.

Kemmler nennt ein Beispiel aus dem Alltag: „Mit dem Herbst naht jetzt eine neue Heizperiode. Wer eine Heizungsanlage sein Eigen nennt, die mehr als 15 Jahren auf dem Buckel hat, ist gut beraten, sich rechtzeitig um Ersatz zu kümmern.“ Denn fällt sie plötzlich aus, ist es oft zu spät für guten Rat: Fördergelder lassen sich nicht so schnell beantragen und im Hauruck-Verfahren ist es schwer, die optimale Anlage auszusuchen. Noch wichtiger ist eine neutrale Anlaufstelle, wenn es um eine ganzheitliche Sanierung des Gebäudes geht.

Für die Energieberatung von kleinen und mittleren Unternehmen existiert ein landesweites  Beratungsnetzwerk: die „Regionalen Kompetenzstellen Netzwerk Energieeffizienz“ (kurz: KEFF). Auch in dieses sind viele der baden-württembergischen Energieagenturen eingebunden. Zum Teil beherbergen sie die KEFF-Effizienzmoderatoren auch selbst. Diese initiieren, starten, unterstützen und begleiten gezielt Effizienz-Maßnahmen vom ersten Gespräch über die Umsetzung im Unternehmen bis zur Feststellung der konkreten Effizienzerfolge. Zentrale Koordinierungsstelle ist die Umwelttechnik BW.

„Gesetze, Förderprogramme und technische Neuerungen, die energetische Themen betreffen, ändern sich schnell“, berichtet Tobias Kemmler aus Erfahrung. „Durch den regelmäßigen Austausch mit dem Umweltministerium und den anderen regionalen Energieagenturen sowie durch Fortbildungen halten wir uns stets auf dem aktuellen Stand. Wer sich bei uns beraten lässt, nimmt eine individuelle Empfehlung mit nach Hause, die Hand und Fuß hat.“