#2 Regional ernähren

Flugobst aus Zentralamerika, Ingwer aus China, oder Tomaten aus Südspanien? Lebensmittel aus anderen Ländern oder sogar Übersee haben häufig eine lange Reise hinter sich. Lange Transporte, die Lagerung der Lebensmittel vor, während und nach des Transports sowie die aufwendige „last mile“ Verteilung der Lebensmittel in urbanen und ländlichen Supermärkten und am Ende Haushalte verursachen hohe Treibhausgasemissionen.

Ein regionaler Ernährungsstil bringt viele Vorteile: die Lebensmittel sind meist frisch vom Feld oder vom Baum und schmecken oft entsprechend lecker. Regional ernähren, bedeutet die regionale Land- und Lebensmittelwirtschaft zu unterstützen. Regional heißt grundsätzlich auch saisonal – man isst, was die Natur zur Jahreszeit bietet. 

Doch was genau bedeutet regional? Nur essen, was im Landkreis gewachsen ist? In der Neckar-Alb-Region? Im Schwabenländle? Für „Regional ernähren“ gibt es keine feste Definition. Teil deiner „Regional ernähren“-Challenge ist, dir einen (ungefähren oder genauen) Raum als regional zu definieren und Märkte, Lebensmittelläden, Direktvermarkter und andere Anbieter zu entdecken, von denen du Lebensmittel beziehen kannst.

Folgender Link bietet einen Überblick über zahlreiche Direktvermarkter im Landkreis:

https://www.kreis-reutlingen.de/de/Service-Verwaltung/Buergerservice-A-Z/Verbraucherforum-Ernaehrung/Direktvermarkter

 

Am 1. Juni zur Auftaktveranstaltung laden wir dich ein, gemeinsam zu besprechen, was regional bedeutet und wie eine regionale, gesunde und praktische Ernährung aussehen kann.